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Fișier:ROU Orăștie COA.jpg Orăştie                                      

Orăştie (Broos) ist eine Kleinstadt im Kreis Hunedoara, Rumänien und liegt etwa 30 km östlich von Deva (Diemrich) und nahe dem Fluss Mureş (Mieresch) im sogenannten Unterwald.

Orăştie befindet sich am Westrand Siebenbürgens und gehörte zu den wichtigen sieben Burgstädten (Stühlen) in Siebenbürgen. Erwähnt wurde die Stadt bereits 1224 im Goldenen Freibrief des ungarischen Königs Andreas II., der grundlegenden Urkunde, die den deutschen Einwanderern (Siebenbürger Sachsen) ihren rechtlichen Sonderstatus verlieh, als westlichster Punkt des Königsbodens genannt. In der Urkunde wird der Ort auf Latein noch als Waras bezeichnet. Auch aktuell gibt es vor Ort eine kleine deutsche Minderheit.

Besonders sehenswert ist hier die Kirchenburg. Auf dem Kirchhof, der von einer Mauer umschlossen ist, stehen die Kirchen der Evangelischen Gemeinde A. B. (deutsche Verkündigungssprache) (erbaut um 1500) und der Reformierten Gemeinde (ungarische Verkündigungssprache) (erbaut 1820-1823) nebeneinander.

Im Jahr 1999 wurden sechs befestigte Anlagen der Daker in den Bergen Orăşties von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Seit 2002 unterhält Orăştie eine Städtepartnerschaft mit der deutschen Stadt Helmstedt.

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