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Fișier:Actual Arad CoA.png Arad                                         

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Arad ist die Kreishauptstadt des Kreises Arad in Rumänien.

Arad liegt am Ostrand der Großen Ungarischen Tiefebene, unweit des Westrandes des Apuseni-Gebirges, hauptsächlich am rechten Ufer des Flusses Mureş (dt. Marosch bzw. Mieresch, ung. Maros) und besteht aus der eigentlichen Stadt und vier heute eingemeindeten Vororten. Am linken Flussufer liegt der im 17. Jahrhundert während der Türkenkriege gegründete Stadtteil Aradu Nou (Neu-Arad), der lange überwiegend von Deutschen bewohnt wurde, über Brücken mit Arad verbunden ist und 1948 an Arad eingemeindet wurde. Die anderen drei eingegliederten Orte sind Micălaca, Mureşel und Sânnicolau Mic. Bezogen auf historische Regionen befindet sich Arad im Süden des Kreischgebietes, an der Grenze zum Banat.

Die Region um die heutige Stadt ist mit kurzen Unterbrechungen seit dem Neolithikum besiedelt. Zu Beginn des 11. Jahrhunderts gewann das ungarische Königreich Kontrolle über das Gebiet. Die erste urkundliche Erwähnung von Arad stammt aus einem Dokument, das zwischen den Jahren 1078 und 1081 ausgestellt wurde. Nach der ersten Invasion der Mongolen in Ungarn im Jahr 1241 wurden in der zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts Burgen aus Stein in Șoimoș, Șiria und Dezna (im Umland von Arad) errichtet. Die Türken eroberten die Region 1551 und hielten sie bis zum Frieden von Karlowitz 1699 besetzt. In dieser Periode entwickelte sich die Stadt durch ihre strategische Bedeutung zu einem wichtigen wirtschaftlichen und kommerziellen Zentrum. Danach geriet das Gebiet unter die Herrschaft der Österreicher.

Durch eine neue Festung (erbaut zwischen 1763 und 1783) wurde Arad Garnisonsstadt und neben Temeswar wichtigster Militärstützpunkt im südöstlichen Teil von Österreich-Ungarn. 1834 erhielt sie in Anwesenheit von Kaiser Franz I. den Titel einer „königlichen Freistadt“.

Arad spielte eine große Rolle im Unabhängigkeitskampf der Ungarn von 1849. Bis zum Juli 1849 vom österreichischen General Berger verteidigt, wurde sie von den ungarischen Aufständischen eingenommen, die sie im späteren Verlauf der Revolte zu ihrem Hauptquartier machten. Von hier aus verkündete Lajos Kossuth am 11. August 1849 seine Proklamation, in dieser übergab er die oberste militärische und zivile Macht an Arthur Görgey. Die Festung wurde kurz nach der Kapitulation Görgeys vor russischen Truppen bei Világos zurückerobert. Daraufhin nutzten österreichische Truppen die Festung als Gefängnis für 500 Offiziere der ungarischen Revolutionsarmee. Hier wurden am 6. Oktober 1849 (heute in Ungarn nationaler Gedenktag) 13 Anführer und Generäle des Aufstands von 1848/49 auf Befehl des österreichischen Generals Julius von Haynau hingerichtet.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nahm die Stadt einen bedeutsamen wirtschaftlichen Aufschwung, nachdem sie 1858 durch die Inbetriebnahme der Bahnstrecke Szolnok–Arad an das Eisenbahnnetz angeschlossen wurde.

Mit dem Vertrag von Trianon von 1920 kam die Stadt trotz ihrer damaligen ungarischen Bevölkerungsmehrheit zu Rumänien. In der Folge änderte sich die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung durch Assimilation und durch Umzug aus anderen Landesteilen grundlegend zugunsten der Rumänen. Arad entwickelte sich weiter zu einem industriellen Zentrum im Westen des Landes. Ende 1989 war Arad die zweite Großstadt des Landes nach Timişoara, in der es Widerstand gegen das Ceauşescu-Regime gab.

Im Jahr 2001 wurde in der Stadt die erste Schaltanlage eingerichtet, die Rumänien erstmals an das europäische Stromverbundnetz anschloss.

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