Sarichioi, Lipovenen, Uspenia, Pensiunea, Poarta Apelor, La Cupric, Camping, Zorile Albe, Chettusia, Constanta, Mamaia, Olimp, Neptun, Jupiter, Saturn, Costinesti, Mangalia, Donau, Donaudelta, Gura Portitei, Mila 23, Murighiol, Sulina, Tulcea, Karper, Meerval, Alba, Arad, Arges, Bacau, Bihor, Bistrita-Nasud, Botosani Braila, Brasov, Buzau, Calaras, Caras-Severin, Cluj, Constanta, Covasna, Dambovita, Dolj, Galati, Giurgiu, Gorj, Harghita, Hunedoara, Ialomita, Iasi, Ilfov, Maramures, Mehedint, Mures, Neamt, Olt, Prahova, Salaj, Satu Mare, Sibiu, Suceava, Teleorman, Timis, Tulcea, Vaslui, Valcea, Vrancea
     

Fișier:ROU Babadag COA.png Babadag                                     

Babadag (türkisch Babadağ) ist eine Stadt im Kreis Tulcea (Rumänien).

Babadag liegt unweit des Schwarzen Meeres zwischen der Lagune Lacul Babadag im Nordosten und dem Hügelland Podişul Babadagului im Südwesten. Die Kreishauptstadt Tulcea befindet sich etwa 35 km nördlich.

Die ältesten archäologischen Funde stammen aus dem 9. bis 7. Jahrhundert v. Chr. und werden der Hallstatt-Kultur zugeordnet. Zur Zeit des Römischen Reiches wurde im Jahr 178 eine Siedlung mit dem Namen Vicus Novus erwähnt. Diese Bezeichnung taucht urkundlich letztmals 587 auf. Danach gibt es für mehr als 600 Jahre keine schriftlichen Zeugnisse über die Ortschaft. Die Region gehörte in dieser Zeit zum Byzantinischen Reich, zum Ersten und zum Zweiten Bulgarischen Reich sowie zum Despotat Dobrudscha, das sich in zunehmender Abhängigkeit vom Osmanischen Reich befand. Ab 1262 siedelten sich unter Führung des DerwischsBaba Sari Saltik in größerer Anzahl Türken im Norden der Dobrudscha an. Vermutlich in diesem Zusammenhang wurde Babadag 1263 erstmals erwähnt. Der Name Babadağ (etwa „Berg des Baba“) geht möglicherweise auf Baba Sari Saltik zurück. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts wurde die Dobrudscha endgültig in das Osmanische Reich eingegliedert. Babadag entwickelte sich zu einem wichtigen Handelszentrum. Nach einem Besuch des Sultans Bayezid II. wurde ein Mausoleum für Baba Sari Saltik errichtet und 1488 eingeweiht. Dieses Mausoleum wurde ein bedeutender Wallfahrtsort. In der Folge litt die Stadt – die zwischenzeitlich stark befestigt wurde – durch Kriege der Türken mit walachischen Fürsten und mit Russland. 1878 – nach dem Russisch-Osmanischen Krieg – kam Babadag zu Rumänien. Während des Ersten Weltkrieges war die Stadt 1916–1918 von bulgarischen Truppen besetzt. Babadag besitzt einen Militärflugplatz, der seit 2005 auch als Stützpunkt der US-Armee genutzt wird.

Die wichtigsten Wirtschaftszweige von Babadag sind die Landwirtschaft, der Fischfang und der Tourismus.

Sehenswürdigkeiten:

  • Lagune Lacul Babadag
  • Mausoleum für Baba Sari Saltik
  • Moschee Sazi Ali Pascha
  • Ausstellung orientalischer Kunst

Unterkunft in Babadag finden Sie auf:
Hotels und Gasthäuser in Babadag